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"Schwebeplattform" als Anode?
- Marc
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Eigentlich könnte Ich ja aus V2A-Blech eine Art Löffel, nur flach, machen, den Ich dann als Auflagefläche (Anode) für die zu eloxierenden Werkstücke benutze. Dann habe Ich vielleicht keine unschönen Kontaktflächen mehr am Werkstück.
Nachdem dann ja immer eine Seite auf dem Blech liegen würde, würde ich die Teile eben so alle 15min umdrehen.
Dadurch wären dann allerdings manche Seiten dem Bad länger ausgesetzt, als andere.
Kann man nacher sehen, ob eine Seite länger eloxiert wurde als die andere, wenn die zeit insgesamt ausreichend war, oder dürfte das nichts ausmachen?
Oder bekomme Ich an den dann schon eloxierten Flächen keinen guten Kontakt mehr hin(Oxidschicht)?
Bzw. wie wird dieses Problem in der industriellen Eloxierung gelöst? Wenn ich denen ein Teil zum eloxieren gebe, darf das ja nacher auch keine Kontaktstellen aufweisen, oder?
Ich hoffe, Sie verstehen meine Querdenkerei...
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- Christoph Drube
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Man darf sich das nicht wie bei einer Lackierung vorstellen, wo nur sichtbare Flächen lackiert werden. Das elektrische Feld wirkt im gesamten Bad und eloxiert aufgrund des geringeren elektrischen Widerstandes immer genau die Stellen des Werkstücks, die noch keine so dicke Schicht gebildet haben.
Die Schichtbildung regelt sich also(erfreulicherweise) ganz automatisch
Bei der Massenproduktion werden die Teile zum Teil sogar einfach in Drahtgitterkörbe gekippt, die dann als Kathode fungieren und das ganze Ding ins Bad getaucht. Durch die Kontaktstellen der Rohlinge fliesst dann der Strom in alle Teile.
Die Kontaktstellen sind selbst bei dieser Brachialmethode später kaum zu sehen. Und wirklich schlechte Teile werden eben ausgesondern und nochmal gebeizt etc.
Einzelstücke werden natürlich so befestigt, dass die Kontaktstelle später nicht sichtbar ist (Gewindegang etc.)
Das kostet dann aber eben auch ...
Die Idee mit dem Löffel ist nicht schlecht. Das sollte ganz gut funktionieren. Allerdings darf der Strom dann nicht zu gross sein, sonst erhitzt sich das Material an den Übergangsstellen zu stark.
Also lieber länger und dafür weniger Strom.
Dann sollte es funktionieren
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- christian
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- Christoph Drube
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Soweit mir bekannt ist, sind die Gitter aus Edelstahl.
Ich werd mich da aber nochmal schlau machen. Nächste Woche kann ich dazu Näheres sagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- christian
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- Christoph Drube
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Soviel mir bekannt ist, sind z.B. haushaltsübliche Abtropfsiebe meist auch aus Edelstahl. Damit könnte es funktionieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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- Christoph Drube
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Bei den Drahtgitterkörben handelte es sich übrigens um Reintitan, nicht um Edelstahl
Als Kathode ist Edelstahl unter gewissen Voraussetzungen geeignet.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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